Dienstag, 13. September 2016

Mein Studium



Mit fast 37 Jahren werde ich mein Studium beginnen. Ich werde zur Studentin und wöchentlich 2x nach Luzern pendeln.

Sofern alles klappt. Sofern die Hochschule mich aufnimmt und die Jury, die mein Kompetenzdossier im Januar beurteilen muss, mich als «studierfähig» erklärt. Dann werde ich ab September 2017 studieren.

Das ist in einem Jahr. Im Oktober habe ich das Aufnahmeverfahren an der Hochschule, Ende Dezember werde ich mein Kompetenzdossier abschliessen und abschicken.

Dann stehen mir 8 Monate im Jahre 2017 zur Verfügung. Was tue ich damit? Dümple ich weiterhin meinem bisherigen Job umher?
Versuche, endlich Geld zu sparen und mir die Studienzeit, die dann wohl so etwa 4.5 Jahre dauern wird, finanziell einigermassen so zu gestalten, wie ich aktuell lebe?
Oder mache ich ganz was Neues? Gehe ich nochmals Reisen? Lerne ich spanisch? Kriege ich ein Kind?


Die Welt steht mir offen. Packen wir es an.

und monatlich grüsst die laune

Dieser Körper ist schon ein Fuchs. Und seit ich ihm keine tägliche Dosis an Hormone mehr verabreiche (seit 2007) sowieso. Monatlich merke ich meiner Launen an, in welcher Zyklusphase ich mich befinde. So bin ich heute beispielsweise mit SO einer Laune erwacht, ich könnte boxen und alle anschreien. Ich finde meinen Körper abstossend und möchte einfach meine Ruhe. Das Selbstmitleid kommt zum Vorschein und die Opferrolle steht da mit offenen Armen und möchte mich kuscheln und hätscheln.

Doch genau vor einem Monat war ich mit diesem Gefühl bei meiner Kinesiologin. Wir haben das durchforscht und sind auf interessante Muster gestossen. Ich habe ein Mens-Mix erhalten an Tröpfchen, die ich mir nonstop in den Mund sprayen kann. Und ich habe mein Mantra erhalten. Denn es ist eine Gabe und ein Geschenk, monatlich diese Phase durchleben zu dürfen. Es zeigt; mein Körper ist ready und aktiv und da, ich werde monatlich daran erinnert, dass da was in meinem Körper geschieht und ich schwanger werden könnte. UND DAS IST DOCH WAS TOLLES.


Darum: Selbstmitleid und Opferrolle zum Teufel, her damit mit diesem Positiven.